Ablauf der Reise
Grönland ist bekannt für unbeständiges und Wetter und schnell ändernde Verhältnisse. Die Natur bestimmt das Leben in Grönland! Diese Zusammenfassung soll Ihnen einen möglichen Ablauf Ihrer Reise aufzeigen. Ihr Führer wird vor Ort über den jeweiligen Tagesablauf entscheiden. Programmänderungen sind jederzeit und kurzfristig möglich.
Tag 1 Flug von Reykjavik nach Kulusuk, Ostgrönland Sie fliegen mit Air Iceland. Der Flug dauert etwa 2.5 Stunden. Bei Schönem Wetter haben Sie einen herrlichen Tiefblick auf die Dänemarkstrasse - einem wilden und unberechenbaren Teil der Nordmeere. Je näher Sie der grönländischen Küste kommen desto dichter werden die Eisberge in diesen Gewässern. Nach der Landung auf der Schotterpiste von Kulusuk treffen Sie ihren Führer am Flugplatz. Nach einem 30 Minütigen entlang des Ikasrtik Fjords (der oft voller Eisberge ist) treffen Sie im Dorf von Kulusuk erstmals auf die grönländische Kultur. Sie haben Zeit die Siedlung zu erkunden. Später erhalten Sie von ihrem Führer Informationen zum Gebiet und zum Trek. Den Rest des Tages verbringen Sie mit dem Packen für den folgenden Tag.
Tag 2 Mit den Booten zum Trekkinggebiet An diesem Morgen machen wir uns auf den Weg zum Hafen des Dorfes. HIer treffen wir auf die Boote die uns Richtung Norden bringen werden. Wir verstauen das Gepäck - und los gehts. Es ist eine spektakuläre ca. zweistündige Bootsfahrt. Wir winden unseren Weg durch die Eisberge, ziehen vorbei an felsigen Inseln und lassen auch die winzige Siedlung von Kuumiut hinter uns zurück, der letzte Siedlungsposten am Rande einer Wildnis die sich über hunderte von Kilometern erstreckt. Je näher wir unserem Ziel kommen, desto enger werden die Fjorde und umso höher erscheinen die Berge. Am Ziel angekommen, wird das Gepäck ausgeladen. Sobald die Motoren der Boote verstummen werden wir von der Stille der Arktis umfangen. Wir machen eine kleine Wegstrecke das Tal hoch und errichten anschliessend unser erstes Lager in der Wildnis.
Tage 3 - 5 Vom Tasiilaq Fjord nach Ningerti Die ersten Tage des Treks verbringen wir damit das wunderschöne Tal des Tasiilap Kua zu erkunden, dessen südlicher Teil von einem munteren Bach zweigeteilt wird. Die einheimischen Familien sind seit Generationen zum fischen der Forellen aus diesem kristallklaren Gewässer hergekommen. Dies ist ein ruhiger, fast mystischer Ort - ein grüner Talboden, wo verstreut grosse Felsblöcke liegen, eingerahmt von den jäh aufragenden Felsgraten. einige Gletscherzungen und Abbrüche ragen ins Tal hinein Die ersten zwei Tage sollten uns über den Pass in Richtung Sermilik Fjord führen, dem Ziel des folgenden Tages. Im nördlichen Teil dieses Tals fliessen verschiedene Bäche in Richtung des Meeres, es ist gut möglich, dass wir einige interessante Bachquerungen vor uns haben.
Tage 6 - 7 Entlang des Sermilik Fjords Die Grösse und Weite dieses Fjords ist schlicht atemberaubend, er ist etwa 15 Kilometer breit und umgeben von Gletschern und Bergen. Gleich hinter dem westlichen Ufer, erstreckt sich die schier unendliche Weite des Grönlandischen Inlandeises. Aufgrund der vielen Gletscher die in diesen Fjord kalben ist er fast immer gespickt mit Eisbergen verschiedenster Formen. In den Stillen Nächten kann man oft ein fernes Grollen vernehmen, wenn riesige Eismassen ins Meer stürzen. Wir bewegen uns Richtung Südosten entlang der Küste. Dies ist der schwierigste und anstrengenste Teil des Treks. Der Weg führt oft hinauf und wieder hinunter, über Halbinseln und in Buchten - und an einem Punkt müssen wir etwa 50m durch das Wasser waten um eine Gletscherzunge zu umgehen. Aller Anstrengungen zum trotz, das Lager am Abend entschädigt uns für alle Mühen. Wir geniessen die Stille und und Ruhe dieses Platzes.
Tag 8 Ruhetag Etwa in der Hälfte der Strecke schalten wir einen Ruhetag ein. Wir können die Gegend mit leichtem Gepäck erkunden, gehen fischen oder wir geniessen einfach einen ruhigen Tag.
Tage 9 - 10 Von Ilivnera nach Sapulik Wir folgen den Ufern des Sermilik Fjords noch etwas weiter. das Gelände wird einfacher und ist etwas weniger wild. Wir ziehen an einigen alten Inuitsiedlungen vorbei und treffen später auch auf eine Jagdhütte die noch heute benutzt wird. Es ist leicht zu verstehen wieso die Inuit vor langer Zeit diesen geschützten Platz für ihre Siedlungen ausgewählt haben. In diesen Tagen müssen wir einige ziemlich schwierige Flussquerungen unternehmen.
Tag 11 Nach Amitsivartiva Fjord Richtung Süden - Wir geniessen einen kurzen und einfachen Trekingtag durch ein weites Tal und entlang eines grossen arktischen Sees. Amitsivartiva Fjord ist ein bemerkenswertes Landschaftsbild – nur etwa 100 Meter breit erstreckt er sich mehrere Kilometer ins Landesinnere und durch die Berge. Die Aussichten in diesem Gebiet bieten einiges: Das Stille Wasser des Fjords, und dahinter die vorbeiziehenden Eisberge. Hier suchen wir uns einen geeigneten Lagerplatz.
Tag 12 Nach Tiniteqilaaq Entlang eines Geländerückens führt unser Weg Richtung Südwesten nach Tiniteqilaaq. Die Siedlung ist ein kleines Fischer- und Jägerdorf mit einer kleinen Laden und sogar einer kleinen Poststation. Wir campieren am Rande des Dorfes.
Tag 13 Treffen mit den Booten und Rückkehr nach Kulusuk, Nach einem späten Start brechen wir zum letzten mal die Zelte ab - packen alles Material zusammen und erwarten gespannt auf die Boote. Hurtig "fliegen" wir Kulusuk entgegen - erst durch den Ikâsagtivaq Fjord mirt seinen Steilen Felswänden auf beiden Seiten, danach über den weiten Ammassalik Fjord.
Tag 14 Tag in /um Kulusuk Ein Tag zum entspannen, eine letzte Tour zu unternehmen oder einfach das Erlebte zu verinnerlichen. Auf der Insel können wunderschöne Wanderungen zu einigen alten Stätten der Inuit unternommen werden.
Tag 15 Flug von Kulusuk, Grönland, nach Reykjavik, Island.